
Über den Qualitätszirkel
Der Qualitätszirkel Geschlechtsinkongruenz München ist aus dem 2007 gegründeten Qualitätszirkel Transsexualität München hervorgegangen, in dem unterschiedliche medizinische und psychotherapeutische Fachgebiete vertreten sind.
2024 wurde der Qualitätszirkel umbenannt. Er wird seit 11/2024 von einem als gemeinnützig anerkannten Förderverein geleitet. Dem Qualitätszirkel gehören ausschließlich Mitglieder des Fördervereins an.
Der Qualitätszirkel Geschlechtsinkongruenz München ist von der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) als Fortbildungsveranstaltung für Ärzt:innen, psychologische Psychotherapeut:innen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen anerkannt und unterliegt den Richtlinien der Bayerischen Landesärztekammer für die Organisation ärztlicher Qualitätszirkel.
Die Arbeit des Qualitätszirkels orientiert sich an der Satzung des Fördervereins. Ziel ist die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Geschlechtsinkongruenz. Dies kann folgende Aufgaben umfassen:
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Reflexion und Weiterentwicklung der derzeitigen Versorgungssituation,
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gegenseitiger Erfahrungsaustausch,
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Weitergabe evidenzbasierter Informationen aus den einzelnen Fachgebieten,
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Unterstützung wissenschaftlicher Untersuchungen,
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Erörterung bestehender Behandlungsstandards,
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Organisation von Fortbildungsveranstaltungen,
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Kontaktpflege mit anderen Organisationen
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sowie Öffentlichkeitsarbeit.
Laut Satzung können Ärzt:innen, psychologische Psychotherapeut:innen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen sowie Logopäd:innen in den Förderverein aufgenommen werden, wenn sie über eine besondere Expertise im Bereich der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Geschlechtsinkongruenz verfügen und im Einzugsbereich des Qualitätszirkels (Südbayern und Großraum Ulm) tätig sind.
Personen, die diese Kriterien erfüllen, können sich bei Interesse an einer Mitgliedschaft an den Förderverein wenden: vorstand[at]transhealth-muenchen.de
Auch Anfragen von Fachpersonen, die sich erst in dieses Tätigkeitsgebiet einarbeiten möchten oder noch wenig Erfahrung in diesem Bereich haben, sind willkommen.
Mehrere Mitglieder des Qualitätszirkels bieten für Fachpersonen, die sich im Bereich der Transgender-Gesundheitsversorgung weiterbilden möchten, Supervision an.
Ferner werden in mehreren kleineren Arbeitsgruppen Intervisionen durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine gegenseitige, einzelfallbezogene, kollegiale Beratung, wie sie in psychosozialen Berufen zum professionellen Standard gehört.